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Der Wunsch der Selbstständigkeit…

Hallo! Ich bin Sabrina, die Mitgründerin von fit4fam. Heute möchte ich euch meine Geschichte erzählen. Eigentlich ist es nicht nur eine Geschichte, sondern viel mehr mein Traum, den ich lebe und liebe.

2012 war ich mit meinem Kugelbauch auf der Suche nach einem Kurs für Schwangere. Damals gab es noch kein PreKanga und so kam es, dass ich mich zum Yoga für Schwangere anmeldete. Mir kraulte es davor, Mantras zu singen und die Gelenkigste war ich auch nicht. Ich war auf der Suche nach werdenden Mamas, um mich über Themen wie Stillen, Babyausstattung, Geburtskliniken und Schwangerschaftsbeschwerden auszutauschen. Zu meiner ersten Kursstunde beim Yoga scannte ich alle Mamas ab. Die typische innerliche Frage kam auf: Mit wem könnte ich mich mal auf einen Ingwertee treffen? Nach der Vorstellungsrunde sind erste Sympathien entstanden. Katrin war schon genau so rund wie ich. Sofort waren wir auf einer Wellenlänge. Zufälligerweise kamen wir aus dem selben Dorf und trafen uns ab jetzt regelmäßig. Aus einer Bekanntschaft wurde eine tiefe Freundschaft.

Unsere Kinder kamen im September 2012 zur Welt. Wir suchten nach einem Sportangebot, bei dem wir unsere Babys dabei haben konnten. Bei einem unserer Spaziergänge erzählte mir Katrin vom Kangatraining. Leider gab es so einen Sport für Mütter nicht in Erfurt und Umgebung. So kam es, dass wir uns die Kanga DVD kauften und mind. 2x in der Woche zusammen „gekangat“ haben. Es hat so viel Spaß gemacht, dass wir beschlossen den langen Weg bis nach Jena auf uns zu nehmen, um bei Dani einen 8-Wochen-Kurs Kangatraining- „dein bestes Workout in Geborgenheit“ zu machen. Dani war die erste Kangatrainerin in Thüringen. Sie ermutigte uns, die Ausbildung in Wien zu machen. Auf dem Rückweg von Jena nach Erfurt redeten wir viel über Dani und ihren Mut in die Selbständigkeit zu gehen. Dani beantwortete all unsere Fragen und nahm uns die Angst, diesen Schritt zu wagen. Wenn sie über Kangatraining erzählte, strahlten ihre Augen voller innerer Zufriedenheit und Glück. Das motivierte Katrin und mich.

Im Juni 2013 flogen wir gemeinsam mit unseren Töchtern nach Wien zur Ausbildung vom Kangatraining. Somit war der Grundstein gelegt. Die nächsten Wochen verbrachten wir damit für die Prüfung zu lernen, einen Businessplan zu erstellen, ein Existenzgründerseminar zu besuchen, eine Trageberaterausbildung zu machen, geeignete Räume zu finden und unsere Homepage zu erstellen. Wenn wir uns trafen war es kein Zwang oder abarbeiten einer To-Do-List, vielmehr war es die Vorfreude darauf endlich selbst Kurse geben zu können. Mein großer Tag war am 18.09.2013 – meine erste Kangastunde in Gotha. Ich war so aufgeregt, dass ich Katrin zur Unterstützung mitnahm. Es war ein großartiges Gefühl, welches mich an diesen Tag überrumpelt hatte. Es war alles so surreal. Ich habe mich den ganzen Tag wie ein aufgescheuchtes Huhn verhalten und konnte gar nicht begreifen, dass ich den Schritt in die Selbständigkeit gewagt habe.

An dieser Stelle möchte ich mich bedanken, bei all den Menschen, die an „fit4fam“ geglaubt haben und mir immer den Rücken gestärkt haben. Meinen besonderen Dank möchte ich meinem Mann Christian aussprechen, der mir immer bei unternehmerischen Entscheidungen hilft und mich finanziell in der Gründungsphase unterstützt hat. Er baute mich immer wieder auf, wenn ich Selbstzweifel hatte und gibt mir noch jetzt wertvolle Tipps. Danken möchte ich auch meiner besten Freundin Steffi, sie gibt mir immer ein ehrliches Feedback und hilft mir dabei, manche Situationen von einer anderen Perspektive zu betrachten. Danken möchte ich auch von ganzem Herzen meiner Tante Doris, die viel mehr eine Mutter für mich ist, als „nur“ meine Tante. Sie unterstützt mich immer und schenkt mir großes Vertrauen, selbst dann, wenn ich das Vertrauen in mich selbst kurzzeitig verliere. Danke möchte ich auch Katrin, meiner wundervollen Kollegin und Freundin, sagen. Ohne sie wäre ich niemals auf die Idee gekommen mich selbstständig zu machen. Gemeinsam feierten wir Erfolge und ermutigten uns nach Niederschlägen wieder aufzustehen und weiter zu machen. Keine einzige Sekunde gab es Neid und Missgunst. Wir profitieren noch heute sehr voneinander und leben gemeinsam unseren Traum der Selbstständigkeit.

Konfuzius hat Recht: „Wenn du liebst, was du tust, wirst du nie wieder in deinem Leben arbeiten“. Mein zweites Lieblingszitat heißt „Leben heißt unterwegs zu sein, nicht möglichst schnell anzukommen.“ Wenn du unzufrieden bist, dann gehe in die Offensive und kämpf für deine Zufriedenheit, deinen Traum. Wenn Menschen aus deiner Umgebung dir keine Kraft schenken, sondern dich nach unter ziehen, dann meide diese Personen. Konzentriere dich auf die Menschen, die dir gut tun und an dich glauben. Wenn du hinfällst, steh auf und kämpfe für das was dir wichtig ist. Werde Pro-aktiv und nutze deine Chancen.

Meinen Umsatz von 2014 konnte ich 2015 verdoppeln, das macht mich unwahrscheinlich stolz und zeigt mir einmal mehr, dass es sich lohnt für seinen Traum zu kämpfen.

 

By Sabrina Hoppe

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